Was ist das Wolf-Hirschhorn-Syndrom (WHS)?


Das Wolf-Hirschhorn-Syndrom (WHS) ist eine seltene genetische Erkrankung, die durch den Verlust eines Stücks auf dem kurzen Arm von Chromosom 4 (4p-Deletion) verursacht wird. Sie gehört zu den sogenannten Mikrodeletionssyndromen.

Kinder mit WHS haben oft typische äußerliche Merkmale wie ein schmales Gesicht mit hoher Stirn und breiter Nasenwurzel, das als „griechischer Helm“ beschrieben wird. Häufig treten Wachstums- und Gedeihstörungen, geistige und motorische Entwicklungsverzögerungen sowie epileptische Anfälle auf. Auch Fehlbildungen innerer Organe, etwa des Herzens oder der Nieren, können vorkommen.

Die Ausprägung der Symptome ist sehr unterschiedlich. Mit einer guten medizinischen Versorgung, Therapien und Hilfsmitteln können viele Kinder Fortschritte machen und ihre Lebensqualität verbessern.

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Hier findet ihr weitere hilfreiche Infos rund um das Wolf-Hirschhorn-Syndrom (WHS):

www.orpha.net

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