
Was ist das West-Syndrom?
Das West-Syndrom, auch als Infantile Spasmen bekannt, ist eine seltene neurologische Erkrankung bei Säuglingen, die durch plötzliche Muskelzuckungen (Spasmen) gekennzeichnet ist. Diese treten meist im Alter von 3 bis 12 Monaten auf und gehen oft mit Entwicklungsverzögerungen und geistiger Behinderung einher. Die Ursachen können Hirnschädigungen durch genetische Faktoren, Stoffwechselstörungen oder Geburtstrauma sein, wobei die genaue Ursache oft unklar bleibt.
Die Diagnose erfolgt über ein EEG, das typischerweise eine unregelmäßige Gehirnaktivität zeigt. Die Behandlung besteht hauptsächlich in der Gabe von Medikamenten wie Kortikosteroiden oder Antiepileptika, um die Anfälle zu kontrollieren. Die Prognose hängt von der Ursache und dem Zeitpunkt der Behandlung ab. Frühe Therapie kann die Entwicklung und Lebensqualität der betroffenen Kinder verbessern.
Hilfsmittel, die häufig bei dem West-Syndrom zum Einsatz kommen:
