Was ist das Ehlers-Danlos-Syndrom (EDS)?


Das Ehlers-Danlos-Syndrom (EDS) ist eine seltene angeborene Bindegewebserkrankung, die durch genetische Veränderungen verursacht wird. Betroffene haben eine veränderte Struktur oder Funktion des Kollagens, das für die Stabilität von Haut, Gelenken und Blutgefäßen verantwortlich ist.

Typische Merkmale sind eine ungewöhnlich hohe Beweglichkeit der Gelenke (Hypermobilität), überdehnbare, oft sehr weiche Haut und eine Neigung zu Blutergüssen oder chronischen Schmerzen. Je nach Unterform können auch innere Organe, Gefäße oder das Herz-Kreislauf-System betroffen sein. Die Symptome und der Schweregrad sind sehr unterschiedlich – von leichten Beschwerden bis hin zu schweren gesundheitlichen Einschränkungen.

Eine Heilung gibt es bisher nicht. Behandlungen konzentrieren sich auf Physiotherapie, Schmerzmanagement, Stabilisierung der Gelenke sowie die Vermeidung von Verletzungen.

Hilfsmittel, die häufig bei dem Ehlers-Danlos-Syndrom (EDS) zum Einsatz kommen:

 

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Hier findet ihr weitere hilfreiche Infos rund um das Ehlers-Danlos-Syndrom (EDS):

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